Was dem Bayern die Starkbierzeit, ist den Kölnern der Karneval. Fasching oder richtiger Karneval ist für alle Rheinländer die Zeit des kollektiven Ausflippens. Sobald die letzten Faschingtage näher rücken, macht sich Panik unter dem Partyvolk breit. Die Panik ist im Kölsch vollkommen unberechtigt. Auch wenn die Faschingszeit im Kölsch die heißeste Phase zum Feiern, Flirten und Anbandeln (für alle Kölnerinnen: Kennenlernen) ist, so muss hier doch alles nicht ganz so hektisch hingenommen werden. Denn frei nach dem Motto: Egal ob Weihnachten, Silvester oder Ostern, im Kölsch ist immer Karveval, hier wird das ganze Jahr durchgehend Karneval gefeiert. Der kleine Laden mitten im Herzen der Kultfabrik hat alles, was ihr zum Feiern eines super Abends braucht, nämlich saugute Stimmung. Hier ist genug echtes Früh-Kölsch für alle da. Egal, ob für bayerische Verhältnisse in Kleinstgläsern oder als kompletter Kranz zu bestellen, für Stimmung sorgen diese kleinen Löschzwerge allemal. Der Service lässt optisch nichts zu wünschen übrig, und die Schlager mit musikalischem Schwerpunkt aus dem Norden (und Norden ist alles oberhalb der Weißwurstgrenze) geben jeden Abend das Gefühl „der Karneval findet nie ein Ende“. Der Faschingshöhepunkt findet dennoch auch im Kölsch zum Ende des Januars statt. Am Donnerstag, den 31. Januar, dem „Weiberfastnacht“, heißt das Motto: „Geiler Männer-Strip für alle Weiber“. Am Rosenmontag wird das schärfste Kostüm prämiert und am Faschingsdienstag geht es schon um 15 Uhr los. Frei nach dem Thema „Wir treiben‘s bis zum Schluss“ kann sich jeder selbst denken, was hier abgeht.